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Meat & Greet in zwei Metropolen: Shanghai und Frankfurt

Am Abend ging es also wieder von Bangkok aus Richtung Shanghai. Da man diesmal unsere Rucksäcke nicht durchchecken konnte (um diese Info zu erlangen, warteten wir eine 3/4 Stunde am Schalter!), mussten wir diese in Shanghai wieder einsammeln. Ein Versuch das Gepäck direkt wieder aufzugeben, scheiterte an den Arbeitszeiten des Airportpersonals; der Flughafen war bereits wie ausgestorben. Wir bekamen allerdings den Tipp, die Klamotten morgen früh aufzugeben. Jedenfalls sollte es nun in Richtung Airporthotel (Jingyue 99 Inn) gehen. Da wir bereits wussten, dass es so spät keine Metroverbindungen mehr gibt, hielten wir Ausschau nach Taxiständen. Diese sollten sich an den Ausgängen 3 und 15 befinden. Ausgang 3 hatte leider schon zu, sodass wir einen Ausgang weiter herausgingen. Dies sollte sich als Fehler herausstellen! Gleich am Ausgang sabbelten einen diverse Menschen zu, sie hätten ein Taxi, welches selbstverständlich auch mit Taxameter fahre. Soweit, so gut… Am Taxi angelangt, wurde sogleich auch das Gepäck im Auto verstaut. Hatte der Fahrer aber überhaupt verstanden, wo wir hinwollten? Wir hatten ja bereits unsere Erfahrungen in Bangkok gemacht, was angebliches Wissen über den Zielort angeht. Lieber noch einmal nachgefragt und das Hotel auf der Karte mit chinesischer Straßenbezeichnung gezeigt… Und plötzlich – oh Wunder – wurde aus dem Taxameter ein Festpreis von 200 Yuan (ca. 28 €)! Angeblich, weil es außerhalb seines Bereiches liegt. Bei 6 km Entfernung kaum vorstellbar… Der Preis war jedenfalls nicht akzeptabel. Unser „Hotel“ kostete nämlich beispielsweise nur die Hälfte. Also Gepäck wieder heraus und zurück. Auch der nächste Taxifahrer wollte uns für den völlig überhöhten Preis fahren. Am Ende gingen zwar alle auf 150 Yuan herunter, was aber auch nicht angemessen war. Glücklicherweise wurden wir letztendlich doch noch auf Höhe von Ausgang 15 fündig, wo eine ganze Reihe Taxen brav aneinandergereiht nur durch eine Schlange aus Absperrstangen erreichbar war.  Die kurze Fahrt zum Hotel mit Taxameter kostete dann auch nur 55 Yuan.

Selbst an einem Airporthotel wurde wieder kein einziges Wort Englisch gesprochen, sodass uns immer wieder eine Übersetzungsapp vors Gesicht gehalten wurde. Leider machten die angezeigten Übersetzung oft nur wenig Sinn… Dies wurde allerdings erst beim Auschecken zu einem größeren Problem. Da wir schon in der Nacht den Airportshuttle für 10 Yuan bestellten, gingen wir natürlich davon aus, diesen auch zur gebuchten Zeit, nutzen zu können. Eine Stunde vorher klingelte uns jedoch das Telefon wach: „The Bus! The Bus!“ Unsere Anmerkung, wir wären noch nicht dran (nachts zuvor hatten wir ja ausschließlich die Optionen 7.20 Uhr und 10.20 Uhr erhalten) wurde ignoriert und der Hörer aufgelegt. Halbe Stunde später das gleiche Spielchen. Letztendlich waren wir überpünktlich unten an der Rezeption, von einem Bus allerdings keine Spur.  Am Ende durften wir eine dreiviertel Stunde warten. Hätten wir jetzt einen Flug bekommen müssen, wäre die ganze Sache möglicherweise ordentlich in die Hose gegangen. Da wir jedoch „nur“ möglichst früh in die Stadt wollten, konnten wir relativ sorglos, aber leicht genervt auf den Bus warten.

Vor dem China Eastern Schalter am Flughafen wies uns dann eine ziemlich unfreundliche Stewardess mit den Worten „too early“ zurück. Na super… Glücklicherweise war dort noch eine Kollegin, die für uns nachfragte, ob wir nicht doch schon einchecken könnten. Klappte!

Vom schweren Gepäck befreit, ging es mit der Metro in die Stadt (Linie 2/Linie 10). Am Yuyuan Garden verließen wir die Bahn und schlenderten zunächst durch die klassisch gehaltenen Gassen und Häuser sowie über die Jiu Qu Bridge am Teehaus vorbei.

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Kurze Pause für einen leckeren Snack:

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Danach ging es durch den sehr schönen Yuyuan Garden (30 Yuan Eintritt in der Nebensaison). Der Garten wurde ursprünglich 1559 als Privatgarten erbaut und nach diversen Kriegen 1950 renoviert und wenig später auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Tempel? Kommen einen evtl. zu den Ohren heraus, aber hier die kitschige Chinavariante: Der City God Temple

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Der Knaller sind die am Motorrad montierten Handschuhe, mir denen hier jeder herumfährt:

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Über die Middle Fangbang Road ging es aus dem Touriezentrum ins „echte“ Shanghai und von dort aus im weiten Bogen zum People’s Square.

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Hier fanden wir zufällig auch die zuvor vergebens gesuchte 1930 Straße, die unterirdisch das Shanghai von damals zeigen soll.

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Über die Nanjing Road, welche DIE Einkaufs- und Futtermeile in Shanghai ist, sollte es zu The Bund gehen. Auf dem Weg trafen wir uns allerdings noch mit Laura, einer sehr guten Freundin von Jorina, die die nächsten Wochen für ein Praktikum in Shanghai ist.

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Bevor wir uns zum Bund bewegten, mussten Jorina und ich jedoch noch eben eine Portion Fleisch auf die Hand nehmen. Der „China-Burger“ war überraschend gut, sodass wir uns leicht ärgerten, nicht noch eine Portion gekauft zu haben.

Shanghai - The Bund

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Zum Abschluss gönnten wir uns noch einen sündhaft teuren Cocktail auf der Rooftopbar „Bar Rouge“, direkt gegenüber vom Bund. Der Ausblick war allerdings jeden Cent wert!

Timo Gansel Jorina Feldberg

Danach mussten wir leider schon wieder zurück zum Flughafen starten. Mit einem erneut aufkommenden Hungergefühl im Magen (man könnte meinen wir wären nur am fressen… :D) entdeckten wir am Flughafen ein Knallerangebot für einen Burger, der sogar noch in unser verbliebenes Minibudget passte. Da uns mal wieder niemand verstand, half ein Fingerzeig auf die Karte und die auf dem Tresen platzierten letzten Münzen. Sehr gutes Teil!

In Frankfurt gelandet, freuten wir uns zunächst diebisch darüber, dass wir durch die automatische Passkontrolle konnten, welche kaum frequentiert wurde. Zack, Reisepass gescannt und durch, während der Großteil der Passagiere (überraschenderweise Chinesen…) in der anderen Schlange zur analogen Kontrolle musste. Am Gepäckband wich dann die Freude… Das minimalistische Band war bereits mit Koffern und Taschen gefüllt, keiner machte jedoch Anstalten sein Gepäck herunter zu nehmen. Dementsprechend stockte der über Infrarotsensoren gesteuerte Gepäckzulauf, sodass keine neuen Gepäckstücke mehr aufs Band fließen konnten. Aber was war da los? Wahrscheinlich gehörten alle Koffer unseren chinesischen Freunden, die noch in der Passkontrolle festhingen… Super! Am Ende sollte es bald eine Stunde sein, die wir warten mussten.

Nachdem wir endlich unsere Rucksäcke entgegen nehmen durften, checkten wir die laufende Couchsurfinganfrage für Frankfurt. Es meldeten sich quasi über Nacht überraschenderweise einige Leute, die uns spontan anboten, bei ihnen zu nächtigen. Weil wir jedoch verdammt müde waren (Jorina hatte lediglich 10 von 12-Flugstunden geschlafen… :P), beschlossen wir schließlich, doch erst einmal ins reservierte Hotel Adler, in unmittelbarer Bahnhofsnähe einzuziehen. Von der Lage her ein absoluter Glücksgriff!

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Nach einem kurzen Powernap von 3 Stunden sollte es weiter gehen. Als erstes schlenderten wir in Richtung des Palmengartens. Auf dem Weg dorthin bestaunten wir eine recht unorthodoxe U-Bahn-Station.

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Da uns der Palmengarten ein wenig zu teuer war (7 € ohne Studentenausweis, der natürlich auf dem Zimmer bzw. zu Hause lag) und wir ohnehin nicht allzu viel Zeit hatten, entschieden wir uns zurück zum Bahnhofsviertel zu bewegen. Hauptentscheidungsträger waren wohl unsere Mägen, denen es nach einer fetten Portion Fleisch hungerte. Kurz abgewogen, welcher der drei nahegelegenen Burgerläden uns am sympatischsten war, fiel die Wahl auf „Der fette Bulle“ (alternativ: Kakadu’s/Fletcher’s Better Burger). Und diese Entscheidung war… weise! 🙂

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Fetter Bulle

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Kurz nach dem Essen meldete sich Annika, mit der wir uns am Morgen bzgl. des Couchsurfings ausgetauscht hatten, dass sie gleich am Bahnhof angekommen würde. Statt der Übernachtung, verabredeten wir uns nämlich zu einer gemeinsamen Stadtbesichtigung, was sich als absoluter Volltreffer entpuppte. Sie führte uns über eine schöne Route durch die Frankfurt und konnte uns hier und da auch ein wenig über die Stadt erzählen. Vor allem aber funkte es menschlich sofort zwischen uns. Man tauschte Erfahrungen und Geschichten aus, als würde man alte Freunde wieder treffen. Toll!

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Von der EZB aus liefen wir über den Grüngürtel zur Frankfurter Flaniermeile, an der Paulskirche und dem Römer vorbei, zum Ufer des Mains, welchen wir mit Hilfe des „Eisernen Stegs“ überquerten.

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Auf der anderen Seite schlenderten wir am Mainufer entlang bis wir uns noch mit einer zweiten Couchsurferin im Kneipenviertel von Sachsenhausen trafen.

Apfelwein

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Zum Abschluss genehmigten wir uns noch einen (oder zwei…) Apfelwein. Wie wir gelernt haben, kannst du nicht einfach drauf los bestellen… Zunächst gilt es zu entscheiden welche Variante du trinken willst:
Stufe 1: Süß-gespritzt (Mischung mit Sprite) Stufe 2: Sauer-gespritzt (mit Mineralwasser verdünnt)
Stufe 3: Pur (für die ganz harten; schmeckt aber anscheinend nach Spülwasser :D)

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Auf dem Rückweg stellten wir noch fest, dass ich scheinbar schon wieder erwartet wurde… Thailand is calling again!

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Bahnhof

Frankfurt war ein wirklich toller Abschluss! Nicht nur, dass wir in den Genuss kamen, nette Menschen mit interessanten Geschichten kennen lernen zu dürfen, auch die Stadt selbst ist auf jeden Fall einen Ausflug wert.

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Mal sehen, wo es uns als nächstes hintreibt… Südafrika? Nepal? Madagaskar? Südamerika? Wer weiß! 😉

Cheers & Cheese ✌
Timo

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Inseltraum Koh Rong

Am frühen Morgen buchten wir fix die Fähre nach Koh Rong  in unserem Hotel; Kosten: 20 US $ (Hin- und Rückweg, in der Hauptsaison kann es noch teurer sein). Dank Pick-Up ging es bequem zum Pier, wo wir auch gleich mit dem Speedboat ablegten und ca. eine Stunde später ankamen.

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Da wir die Erfahrung machten, dass viele günstige Unterkünfte auf den Inseln nicht im Internet gelistet sind, hatten wir noch nichts gebucht und schlenderten somit zunächst ziellos den Strand entlang. Kaum den Fuß in den Sand gesetzt, wirst du direkt angesprochen und es werden dir Angebote unterbreitet. Bungalow für 35 US $? Nein, danke! Wenige Meter links vorm Pier (vor der kleinen Brücke) wurden wir fündig: 8 US $ pro Nacht im Private Room: Direkt am Ort des Geschehens, aber ohne laute Musik der  Bars, Ventilator, Moskitonetz, Meerblick… Was will man mehr?

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Jorina schloss gleich Freundschaft mit einer kleinen Katze, die ihr sodann überall hin folgte… Selbst in unser Bett.

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Als erstes erkundeten wir ein wenig die Insel und fanden am Police Beach gleich einen tollen Ort zum Entspannen. Hatten wir uns auch verdient!

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Weißt du zufällig wie man den blöden Zeitstempel bei der Actioncam herausbekommt? Wir finden zwar die Einstellung, aber egal, ob on oder off, es ändert sich nix…

Am Abend ging es noch zu einem Abstecher hoch in die Skybar…

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Aber was mussten wir hier zu meinem Entsetzen finden?

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Ab damit wo es hin gehört!

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Toller Ausblick und dank 2 für 1 Angebot bei Cocktails auch bezahlbar.

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Zu einem guten Morgen gehört Frühstück… zu einem großartigen Morgen gehört dieser Ausblick! 🙂

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Kurz darauf entschlossen wir uns, die rund einstündige Dschungelwanderung zum Long Beach (Sok San Beach) zu wagen. Der Weg ist zwar nicht wirklich immer ersichtlich, aber du findest dich schon zurecht. Gegen Ende (ab dem Windy-Stone – endlich Wind!) darfst du dich hier noch auf einen steilen Abstieg die Felsen hinunter freuen. Nicht für jedermann geeignet, aber für sportliche Leute durchaus machbar. Unbedingt genügend Wasser einpacken!

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Der 7 km lange weiße Sandstrand entschädigt dich letzten Endes für die Strapazen. So etwas Feines und Weißes haben wir selbst in der Karibik nicht gesehen. Der Sand quietschte sogar, als wir den Strand entlang liefen. Außer ein paar Menschen, den Taxiboten am Anfang und hier und da einer einsamen Hütte, ist hier nichts los und du findest Ruhe und Entspannung. Auf dieser Seite gibt es weiter hinten auch einige Hotelanlagen… für Freunde der Einsamkeit.

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Nach dem Sonnenuntergang fuhren wir mit dem Taxiboot zurück zu unserer Seite der Insel (5 US $ pro Person).

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Letzter Tag, letztes Essen, aber mit Gästen… oder Nachtisch? 😀

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Auf den Insel gibt es im Übrigen keinen Geldautomaten (ATM)! Daher unbedingt vorher ausreichend Geld abholen. Wenn du dich allerdings verkalkuliert hast, kannst du dir an einigen Buden im Notfall Geld leihen. Nach den Zinsen haben wir allerdings nicht gefragt.

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Kurz bevor uns die Fähre aus unserem Inselparadies fortbringen sollte, gönnten wir uns noch ein paar Sonnenstunden am Police Beach. Einziger Mensch im Wasser: Jorina.

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Kleiner Kritikpunkt am Ende: Leider sahen wir schon die Bagger und den großen Betonsteg am Long Beach… Lange wird es hier nicht mehr so paradisisch aussehen. Wenn du also noch einmal die Abgeschiedenheit dieser kleinen Trauminsel genießen willst, solltest du dich beeilen!

Neben der wohl steigenden Kommerzialisierung der Insel, müssen wir noch anmerken, dass das „Abwassersystem“ hier leider nicht wirklich durchdacht ist… Alles (also wirklich alles, was diverse Rohre verlässt) fließt einfach in einen Tümpel hinter den Strandbuden. Sind diese voll, bilden sich kleine Flüsse, die sich über den sonst (meistens) wunderschönen, feinen, weißen Sandstrand hinweg ins Meer bewegen. Kein schöner Anblick… vom Geruch ganz zu schweigen. Sollte aber niemand abhalten hier her zu kommen!

So sah es z. B. bei uns hinterm Haus aus:

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Bye Bye Koh  Rong, es war uns eine Ehre!

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Zurück in der Hafenstadt Sihanoukville liefen wir an den zahlreichen Strandbuden entlang zu unserer Unterkunft für diese Nacht. Wir staunten nicht schlecht, als wir die Anlage betraten…

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Das Zana Beach Guesthouse überzeugte uns nicht nur mit dem schönen Atrium, sondern auch mit großen und komfortablen Zimmern sowie mit einem guten Service. Außerdem war der Preis mit lächerlichen 14 US $ die Nacht mehr als anständig.

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Zum Abschluss, gingen wir noch etwas essen, liefen an dem Wahrzeichen der Stadt, den goldenen Löwen vorbei und gönnten uns ein frisch Gezapftes in einer der Strandbuden.

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Nächster Stop: Koh Chang in Thailand! Aber der Weg über die Grenze sollte uns wieder einiges an Nerven kosten…

Cheers & Cheese ✌
Timo

 

 

 

Auf den Spuren von Indiana Jones

Für den nächsten Tag nahmen wir uns die 55 km außerhalb gelegene Tempelanlage Beng Melea (MAPS.ME Name: Prasat Beoung Mealea)vor. Die Frage war: Wie kommen wir hin? Ein Motorrad zu fahren/mieten ist in Siem Reap leider verboten (ansonsten überall in Kamboscha erlaubt). Möglicherweise liegt dies an der starken Tuk-Tuk-Lobby. Vielleicht ist es aber auch besser so bei dem krassen Verkehr, der wohl auch hin und wieder ein Todesopfer hervorbringt. Dennoch sieht man immer wieder auch Touris mit Rollern unterwegs; irgendwie scheint es ja zu klappen. Jedenfalls nahmen wir das hauseigenes Tuk-Tuk für vergleichsweise sehr günstige 25 US $ nach Beng Melea (Bustouren beginnen bei 50 US $, Taxen liegen im Bereich von 80-90 US $). Nach ca. zweistündiger, aber sehr kurzweiliger Fahrt, kamen wir am Tempel an. Beachte: Unbedingt genügend Wasser mitnehmen und die Toiletten draußen benutzten. Drinnen gibt es nichts außer der vom Dschungel verschlungenen Tempelstadt. Und die hat es wirklich in sich: Noch mehr als beim Ta Phrom hat sich hier der Dschungel zurückgeholt, was ihm gehört.

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Am Abend fuhren wir noch einmal in die City, um den Old Market zu besichtigen und ohne schweres Gepäck die Atmosphäre des Nightlifes auf uns wirken zu lassen. Dort angekommen, bemerkten wir leider, dass schon abgebaut wurde. Vielleicht morgen…

Daher bummelten wir beispielsweise noch über den Nightmarket und gönnten uns noch das ein oder andere Gezapfte im und gegenüber vom – wie passend – CHEERS. Käse gab es leider keinen. Jedenfalls war gut was los und die Musik stimmte auch. Gegenüber in der V BBQ Bar war es allerdings gemühtlicher und das Bier auch außerhalb der Happy Hour günstig (0,50 US$ pro Gezapftes)…

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Danach ging es noch kurz in einen Club auf der anderen Seite der Pub Street.

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Am nächsten Tag besuchten wir die Cooking Class von Le Tigre De Papier. Für 15 US $ kannst du dir hier eine Vor- und Hauptspeise aus der offiziellen Karte auswählen und später selbst zubereiten und kochen. Allein der Menüwert übersteigt hier locker 10 US $. Der Nachtisch wurde als Gruppenentscheidung bestimmt. Bei uns viel die Wahl auf „Fried Bananas“. Zunächst sollte es eigentlich eine Stunde über den Markt gehen, um Zutaten für unsere Menüs einzukaufen. Da wir wohl sehr aufwändige Menüs wählten, wurden nur noch einige Zutaten ergänzt. Unsere Kochlehrerin zeigte uns dennoch kurz, wofür welche Zutaten eingesetzt werden. Der Marktbesuch war sehr interessant und aufschlussreich und wir hatten endlich den Old Market gesehen. Und in diesem Fall sogar mit Führung: Perfekt!

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Nach ungefähr 20 min kamen wir in der Küche an, wo wir zunächst Dekoblumen aus Möhren schnibbeln sollten. Klappte nur bedingt! 😀 Danach mussten wir unsere Gerichte vorbereiten. Für mich Papaya Salad und Amok Shrimps und für Jorina Spicy Shrimp Salad und Chicken Bok Choy. Als alles kleingeschnibbelt war, mussten die Zutaten zu einer Paste gestößelt werden. Geruchsexplosion vom feinsten!

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Schließlich kochten wir unter Anleitung unsere Gerichte und freuten uns schon auf die Verkostung, so gut wie alles aussah.

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Fazit: Der Kurs lohnt sich! Du lernst etwas, es macht super viel Spaß, das Essen schmeckt fantastisch und der Kurs kostet nicht viel.

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Mit Zertifikat:

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Mit dem Nachtbus fuhren wir ein paar Stunden später in die Hauptstadt Phnom Penh. Nachtbus hieß in diesem Fall kleines Hotelzimmer auf Rädern.

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Cheers & Cheese ✌
Timo

Angkor What???

Nach unserem Ausflug nach Pai, packten wir unsere sieben Sachen und machten uns bereit für die Weiterreise nach Kambodscha. Netterweise fuhr uns Theddas Tochter Linda (die Namensgeberin des Guesthouses) für 200 BHT zum Flughafen. Mit Air Asia Fly Thru (also einem Connection Flight) ging es über Bangkok nach Siem Reap in Kambodscha. Obwohl der erste Flug über eine Stunde Verspätung hatte, lief alles problemlos. Daher solltest du bei knappen Verbindungen sicherheitshalber auf die Connection Flights der selben Airline setzen. In Kambodscha angekommen, ging es zunächst zum Schalter fürs Visa on Arrival. Hier gibst du die im Flugzeug ausgefüllten Einreiseformulare ab und kannst dir danach am nächsten Schalter dein Visum abholen, welches in den Reisepass geklebt wird. Kostenpunkt für das Visum: 30 US $, sofern du ein Passbild mitgebracht hast (sonst 35 US $). Das Format spielt, trotz widersprüchlicher Angaben im Internet, keine Rolle. Wenn du dir keine Dollarnoten in Deutschland besorgt hast, kannst du dir am Flughafen unproblematisch welche am ATM ziehen (z. B. kostenlos mit der DKB-VISA-CARD). Offizielles Zahlungsmittel in Kambodscha sind wie bereits erwähnt US Dollar. Statt Cents wird jedoch die „eigene“ Währung benutzt. Ein Quarter (also 0,25 US $) entsprechen 1.000 Kambodschanischen Riel. Am Ausgang des Flughafens wartete schon unser Free Shuttle Service des Greenpark Village Guesthouses auf uns.

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Kurz die Klamotten abgeladen, suchten wir noch etwas zu futtern. Am Straßenrand triffst du überall auf die schon aus Thailand bekannten Garküchen. Allerdings ist Khmer Food geschmacklich doch ganz anders als die thailändische Küche. Unser erstes Mahl bestand aus Reis mit Rind und diversem Gemüse. Klingt erstmal gleich, schmeckte aber komplett anders; jedoch sehr gut.

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Eine große Flasche Wasser bekommst du an den vielen kleinen Ständen mit den roten Kühlboxen und auch in Supermärkten für 0,50 US $ – 1 US $.

Am nächsten Tag wurde erst einmal 4free gefrühstückt, bevor wir uns auf dem Weg zu einem Fahrradverleih machten. Für 2 US $ bekommst du hier ein sehr einfaches Fahrrad am Tag. Du solltet allerdings besser ein paar Dollar mehr in die Hand nehmen und dir für 5 US $ ein Mountainbike „gönnen“, da die Straßen und Wege teilweise sehr hüggelig, steinig oder sandig sind. Natürlich passierte auf dem Weg zur ersten Station das, was passieren musste und mittlerweile schon DER Running Gag ist: Reifenplatten! Also zurück und reparieren lassen. Hoffentlich passiert nicht nochmal etwas, wenn wir weiter weg sind… Vor dem ersten Stop, dem weltberühmten Tempel Angkor Wat, stießen wir auf die ersten Affen dieser Reise. Obwohl wir von der ersten Asientour einiges gewohnt waren, fletschen die Exemplare hier doch etwas sehr aggro ihre Zähne. Solang du ihnen jedoch etwas zu essen gibst, sind sie ganz freundlich.

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Du solltest allerdings aufpassen, was sich so in deinem Körbchen versteckt (beim Verleih drauf achten; die Dinger sind sehr praktisch). Die Affen hatten nämlich ziemlich schnell heraus, wo die leckeren Bananen herkamen, fokussierten unser Körbchen und ließen uns nicht mehr ans Fahrrad.

Kurz darauf erreichten wir Angkor Wat. Dieser und die meisten anderen Tempel in der näheren Umgebung können mit dem Angkor Pass besucht werden. Ein Tag kostet 20 US $, 3 Tage kosten 40 $ (Achtung: Die Tickets gibt es nur am Haupteingang, nicht bei den Nebentoren). Wenn du früh morgens aufstehst und den ganzen Tag stringent durchziehst, könntest du wohl das meiste an einem Tag schaffen. Da die brennende Sonne jedoch ziemlich ermürbend war, entschieden wir uns für die „entspanntere“ Variante und teilten uns die Tempel auf mehrere Tage auf. Tickets gibt es auf dem Weg. Alternativ kannst du die Tempel auch mit dem Tuk-Tuk abfahren; 12-15 US $ werden hier je nach Tourgröße fällig.

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Angkor Wat (zu dt. Stadt Tempel) ist die bekannteste Anlage des riesigen Areals. Sie wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist noch ziemlich gut erhalten. Wahrscheinlich auch, weil wir Deutschen (Jorina verbessert: KÖLNER) die Restauration finanzieren und leiten. 😉

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Als nächstes ging es zum Bayon, der mit seinen in Stein gemeißelten Gesichtern Eindruck macht. Vorher musst du allerdings noch über die Brücke durchs Südtor Angkor Thom. Dort trafen wir wieder auf eine diesmal nicht ganz so freche Affenbande.

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Das Affentheater im Video:

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Von dort aus fuhren wir noch die Schleife am Dead Gate entlang, wieder am Bayon vorbei und von dort zum empfohlenen Sunset View am Point Bakheng Hill. Obwohl wir eine dreiviertel Stunde vor dem Sonnenuntergang hier aufschlugen, war die Tempelterrasse so voll, dass niemand mehr darauf gelassen wurde. Dennoch fanden wir ein nettes Plätzchen zum Beobachten des Sonnenuntergangs.

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Angkor Wat Sunset

Da die meisten Räder kein Licht haben, waren wir froh unsere Stirnlampen dabei gehabt zu haben. Auch wer den Verkehr in Thai kennt (und fürchtet), wird in Kambodscha möglicherweise trotzdem Probleme bekommen, denn hier herrscht ein wirklich rücksichtsloses Verkehrsverhalten Wir schlugen uns aber ganz gut. Getreu dem Motto: Wer bremst verliert!

Den Abend ließen wir gemühtlich am Hostel mit Angkor und Cambodia (natürlich lokale Biermarken! 😉 ) ausklingen.

Da wir den Sonnenaufgang am Angkor Wat erleben wollten (laut Angkor-Map DER Sunrise Viewpoint), klingelte der Wecker bereits um 5 Uhr morgens. In der Wetterapp meines Handys angegebene Zeit des Sonnenaufgangs: 06:11 Uhr. Auf dem Weg zum Tempel sahen wir allerdings schon die spektakulärsten Farbenspiele am Himmel. Leider dauerten diese nur wenige Minuten. Mist! Alles umsonst? Zum Glück nicht! Am Angkor War angekommen, fanden wir noch einen Fotospot, der der aufgehenden Sonne gerecht wurde.

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Danach fuhren wir noch einige andere Tempel innerhalb des Angkor Archilogical Parks ab. Als erstes fuhren wir zum Baphuon. Jorina wurde hier unverständlicherweise nicht hereingelassen, da die Verhüllung mit einem Schal plötzlich nicht mehr ausreichte… Es mussten zwingend Shirt und Hose sein! Ansonsten hatten wir bei keinem anderen Tempel Probleme damit.

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Danach kamen wir auf dem Weg zum Ta Keo noch am Chau Say Tevoda vorbei.

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Am besten gefallen hat uns aber der Dschungeltempel Ta Phrom.

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Dieser Tempel diente im Übrigen als Kulisse für den Film Lara Croft: Tomb Raider mit Angelina Jolie:

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Die Anlage sollte am nächsten Tag jedoch noch getoppt werden…

Nach der morgentlichen Fahrradtempeltour ging es jedenfalls mit dem gratis Shuttle des Hostels in die Stadt.

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Bevor es hier mit dem Programm weiter ging, aßen wir noch ein richtig geiles Mittagessen bestehend aus Fisch Amok, Schwein mit Ananas, Reis und Shrimps im frittierten Teigmantel. Dazu gab es gratis Eistee und zwei gezapfte große Biere. Alles zusammen: 5 US $!

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Nächster Programmpunkt war dann die Silkfarm. Dazu buchten wir vorab bei Artisans Angkor Silk Farm einen freien Shuttle zur Seidenfarm. Die Fahrt dauerte ca. eine halbe Stunde. Die gleich startende geführte Tour  war positiverweise auch umsonst. Eine Stunde lang führte uns der Guide über die Farm und zeigte uns die verschiedenen Schritte (von der Seidenraupe bis zum fertigen Schal), um Seidenprodukte herzustellen. Wenn man sieht, wie die Damen hier höchstkomplizierte und schwere Arbeiten durchführen, empfindet man nur allerhöchsten Respekt. Zwei Tage dauert es beispielsweise um einen dreifarbigen Seidenschal in Handarbeit herzustellen.

Raupenfutter:

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Kokons:

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Entpuppte Raupen:

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Gewinnung der Fäden:

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Färbung der Seide mit natürlichen Farbstoffen:

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Webprozess:

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Nach der wirklich sehr interessanten und informativen Tour, hatten wir noch eine halbe Stunde im angeschlossenen Shop. Dass die Stücke alle Handarbeit waren, schlug sich natürlich im Preis nieder; für uns damit eher außerhalb des Budgets. Schön waren sie allerdings. Insgesamt sehr empfehlenswert der Trip.

Zurück in der City überraschte uns wie schön es hier überall ist, da wir von unserer Straße ein anderes Bild gewohnt waren. Dank freiem Transport von unserem sehr schönen Hostel mit hilfsbereitem Personal, ist der Standortnachteil jedoch schnell ausgeglichen.

Unsere Straße:

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Citykern:

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Abends schlenderten wir noch durch die City zum Nightmarket, über The Alley/The Passage und setzten uns auch zwischendurch noch in ein Lokal auf der Pubstreet. Hier lässt es sich dank 0,50 US $ pro Bier ganz gut aushalten.

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Zum Abschluss genehmigten wir uns noch einen sehr günstigen und leckeren Snack bevor es mit dem Tuk-Tuk zum Hostel ging (3 US $).

Im nächsten Beitrag nehmen wir dich mit in einen Dschungeltempel, in dem sich selbst Indiana Jones verirren würde und zeigen dir, ob man uns in der Kochschule beibringen konnte, wie man Khmer Food zubereitet…

Cheers & Cheese ✌
Timo

 

Allerlei in Chiang Mai

Nach einer kurzen Nacht, die wir zumindest endlich mal in einem richtigen Bett verbracht haben, stand zur Abwechslung mal wieder ein früher Flug auf dem Plan. Da unsere Unterkunft wirklich nur einen Katzensprung vom Flughafen entfernt lag, gaben wir kurz unser Gepäck auf und liefen dann noch einmal zurück, um uns für die bevorstehende Reise zu stärken und den sich dort befindenden Tempel zu besuchen:

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Pünktlich in Chiang Mai gelandet, schnappten wir uns unser Gepäck und gingen zum Taxischalter. Nachdem wir kurz erklärt bzw. gezeigt hatten, wo es hin soll, bekamen wir den Preis auf einem kleinen Zettel quittiert. Alles rund um die Stadt kostet pauschal 200 BHT; gezahlt wird im Taxi. Zur Erinnerung: 1 € = 39 BHT. Ganz unproblematisch kamen wir kurze Zeit später in Linda Guesthouse an. Dieses sehr süße kleine Guesthouse wird von Thedda, einer deutschen Auswanderin, geführt. Wir wurden sehr familiär aufgenommen und fühlten uns gleich wohl. Der Blick auf das Obergeschoss und unser Zimmer bestätigte die ersten positiven Eindrücke.

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Wenn du möchtest kannst du hier auch frühstücken, zu Abend essen, Touren buchen usw. Die Gastgeberin berät dich sehr freundlich und gewissenhaft. Wir nutzten die Gelegenheit und buchten das Zip-Line Abenteuer von Dragonflight. Eines vorweg: DER HAMMER!

Nach einem kurzen Briefing über die örtlichen Gegebenheiten zogen wir sogleich auch los, um Chiang Mai zu entdecken. Da Thedda auch etwas (natürlich Bier für uns versoffene Gäste) in der City besorgen musste, nahm sie uns netterweise ein Stückchen mit, sodass wir uns das für hier typische rote Sammeltaxi (Minibus) sparen konnten. Diese „Taxen“ fahren einigermaßen festgelegte Routen und werden einfach durch Heranwinken angehalten (einfach fragen, ob es passt; 20-30 BHT p.P.). Im Zweifel ist aber auch vieles laufbar. Das Guethouse liegt nah genug an der Stadt, aber weit genug, um dem Trubel und Lärm sowie der Hitze Chiang Mais zu entgehen.

Zunächst gingen wir durch die Straßen des Stadtkerns und schauten uns u.a. Chinatown und einige der tausend Tempelanlagen an.

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Über die Hauptstraße erreichten wir das Haupttor der historischen Stadtmauer der Altstadt. Hier ging die Tempeltour weiter.

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Einfach der Wahnsinn einer Kokusnuss, dieses schmackhafte Eis;DSC_0112

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Da alles doch einige Meter auseinander liegt, würden wir dir hier Fahrräder empfehlen. Da wir keine hatten, nutzen wir das Sammeltaxi, um zum Markt (Wualai Road) zu gelangen. Neben den zahlreichen Verkaufsständen, wo du von Klamotten bis zu Souvenirs so ziemlich alles bekommst, gibt es immer wieder auch Foodcorners. Hier gibt es die klassischen Gerichte am Spieß, Nudel- und Reisgerichte sowie tausend andere thailändische Spezialitäten.

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Besonders schön in silber war der Wat Srisuphan (The Circle Of Culture):

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Per Pedes ging es zurück zur Unterkunft. Dort gönnten wir uns noch einen Schlummertrunk bis es nach diesem anstrengenden Tag endlich ins wohlverdiente Bett ging.

Am nächsten Morgen ging es nach einem kleinen Frühstück im Guesthouse zum angekündigten Zip-Line. Wie bei gebuchten Ausflügen üblich, wurden wir abgeholt und in den Dschungel gebracht. Der Standortvorteil von Lindas Guesthouse zeigte sich hier ein weiteres Mal, da wir als Letztes abgeholt wurden und Wegzeit sparten. Andersherum wurden wir auch als Erstes wieder abgesetzt. Perfekt! Nach ca. 45 min. erreichten wir den Ausgangspunkt, wo wir ausgerüstet wurden. Da wir nur eine aufklebbare Halterung für unsere Actioncam haben, gab man uns Helme mit angeschraubter Halterung auf die die Cam perfekt passte. Super Service! Unsere kleine Gruppe startete sodann nach einer kurzen Einweisung. Sicherheitsbedenken musst du hier wirklich keine haben. Die Guides von Dragonflight passen auf und du bist immer gesichert. Ja und obs Spaß macht? Sieh selbst:

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Die Highlights im Video:

Nach dem Wahnsinn in Action und Fun, gab es noch ein gratis Shirt und ein leckeres Essen zum Abschluss, bevor es wieder zur Unterkunft ging.

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Da die Tour nur den halben Tag dauerte, überlegten wir uns, einen Roller für die nächsten drei Tage zu nehmen. Der Preis pro Tag lag hier bei 200 BHT. Ein normaler Kurs für Thailand. Ausgeliehen haben wir das Bike gegenüber vom Bahnhof in Chiang Mai (neben Aya, einem weiterer Anbieter, dessen Bikes bei uns jetzt nicht so den allerbesten Eindruck machten).

Mit dem Bike fuhren wir also noch zu einem unerwarteten Highlight: Den Grand Canyon Chiang Mais (Old Quarry). Für 50 BHT Eintritt bekommst du hier einiges geboten. Neben der tollen Aussicht finden sich noch weitere tolle Möglichkeiten. Du kannst hier beispielsweise auch schwimmen, von der Schlucht ins Wasser hüpfen (für Mutige) oder klettern. Um den Eintrittspreis etwas hereinzuholen, kannst du dir im Cafe einen leckeren frisch gemachten Icetee (oder andere Erfrischungen) gönnen und bekommst für dein Eintrittsticket 25 BHT Rabatt.
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Zu viele Shakes getrunken?!

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Danach fuhren wir noch zu dem auf einem Berg gelegenen Tempel Wat Phratat Doikham. Dieser kaum von Touris angesteuerte Tempel bietet neben der tollen Aussicht auch einen riesigen Budda und ist insgesamt auch sehr lohnenswert.

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Da es bereits dunkel wurde, verschoben wir die Besichtigung des Wat Phrathat Doi Suthep – der bekanntesten Tempelanlage Chiang Mais – auf einen anderen Tag. Doch es sollte wieder einmal alles anders kommen… Dazu später mehr im Beitrag zu Pai.

Kurz an der Unterkunft frisch gemacht, ging es noch zum Market auf die Rachadamnoen Road. Ich wurde an ein paar Textilständen fündig, was du vielleicht im Laufe der Reise noch sehen wirst. Obwohl wir auf dem Markt auch ein paar leckere Snacks entdeckten, gönnten wir uns auf dem Rückweg noch in einer – trotz der späten Stunde – sehr gut besuchten kleinen Garküche etwas zu futtern. Für 30 BHT gab es ein super geniales Crispy Pork mit Reis. Als wenn man beim Krustenbraten nur das beste Zeug essen würde… Großartig!

Am nächsten Tag wartete die nächste Tour auf uns. Statt auf eine der großen Organisationen zu setzen, versuchten wir es mit einer privaten kleinen Tour. Ob sich diese Wahl auszahlte, erfährst du im nächsten Beitrag… 😉

Cheers & Cheese ✌
Timo

Shanghai, Thailands Norden und Kambodscha

Bald ist es schon wieder soweit, wir gehen auf Reisen! 🙂

Die Planung: Über Shanghai geht es nach Bangkok, Chiang Mai, Pai, zurück nach Chiang Mai, wieder über Bangkok nach Siem Reap (Angkor Wat), weiter nach Phnom Penh, über Sihanoukville nach Koh Rong, zurück nach Sihanoukville und weiter nach Koh Chang und zum Abschluss wieder über Bangkok nach Shanghai. Als Bonus gibt es noch einen Tag in Frankfurt!

Möglicherweise kommt am Ende wieder alles anders als man denkt, aber das ist erst einmal unsere Route:

Karte

Unsere Rucksäcke sind jedenfalls schon gepackt! Also naja… so halbwegs. Aber so können wir dir noch zeigen, was du auf keinen Fall vergessen solltest:

Reiseutensilien

  1. Wasserschuhe
  2. Praktischer Faltrucksack
  3. Sonnencreme
  4. Camera
  5. Schweinerei oder andere kleine Spiele zum Zeitvertreib
  6. Kleiner Schlafsack, falls die Bettwäsche mal zu wünschen übrig lässt
  7. Schnelltrocknendes Reisehandtuch
  8. Sonnenbrille
  9. Mückenspray / Spray für Kleidung  (die Biester stechen auch durch die Jeans) / Stichheiler
  10. Reiseapotheke
  11. Reisepass / Ausweis /Impfpass / Studentenausweis
  12. Handwaschmittel
  13. Stirnlampe falls es mal schnell dunkel wird
  14. Steckdosenadapter
  15. Passbild für Visa
  16. Fakeportmonee / Kreditkarten
  17. Powerbank
  18. Feuerzeug
  19. Kopfhörer
  20. Taschenmesser
  21. Reiseschloss

Was sogar noch fehlt:

Backpack für 50 l und praktische Bauchtasche:

Backpack u. Bauchtasche

Neu an Bord -> Camerarucksack mit frei einteilbaren Fächern:

Fotorucksack

Wir freuen uns schon riesig auf unser nächstes Asienabtenteuer und hoffen, dass du auch wieder dabei bist! 🙂

Cheers & Cheese ✌
Timo & Jorina