Inseltraum Koh Rong

Am frühen Morgen buchten wir fix die Fähre nach Koh Rong  in unserem Hotel; Kosten: 20 US $ (Hin- und Rückweg, in der Hauptsaison kann es noch teurer sein). Dank Pick-Up ging es bequem zum Pier, wo wir auch gleich mit dem Speedboat ablegten und ca. eine Stunde später ankamen.

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Da wir die Erfahrung machten, dass viele günstige Unterkünfte auf den Inseln nicht im Internet gelistet sind, hatten wir noch nichts gebucht und schlenderten somit zunächst ziellos den Strand entlang. Kaum den Fuß in den Sand gesetzt, wirst du direkt angesprochen und es werden dir Angebote unterbreitet. Bungalow für 35 US $? Nein, danke! Wenige Meter links vorm Pier (vor der kleinen Brücke) wurden wir fündig: 8 US $ pro Nacht im Private Room: Direkt am Ort des Geschehens, aber ohne laute Musik der  Bars, Ventilator, Moskitonetz, Meerblick… Was will man mehr?

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Jorina schloss gleich Freundschaft mit einer kleinen Katze, die ihr sodann überall hin folgte… Selbst in unser Bett.

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Als erstes erkundeten wir ein wenig die Insel und fanden am Police Beach gleich einen tollen Ort zum Entspannen. Hatten wir uns auch verdient!

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NOVATEK CAMERA

NOVATEK CAMERA

Weißt du zufällig wie man den blöden Zeitstempel bei der Actioncam herausbekommt? Wir finden zwar die Einstellung, aber egal, ob on oder off, es ändert sich nix…

Am Abend ging es noch zu einem Abstecher hoch in die Skybar…

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Aber was mussten wir hier zu meinem Entsetzen finden?

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Ab damit wo es hin gehört!

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Toller Ausblick und dank 2 für 1 Angebot bei Cocktails auch bezahlbar.

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Zu einem guten Morgen gehört Frühstück… zu einem großartigen Morgen gehört dieser Ausblick! 🙂

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Kurz darauf entschlossen wir uns, die rund einstündige Dschungelwanderung zum Long Beach (Sok San Beach) zu wagen. Der Weg ist zwar nicht wirklich immer ersichtlich, aber du findest dich schon zurecht. Gegen Ende (ab dem Windy-Stone – endlich Wind!) darfst du dich hier noch auf einen steilen Abstieg die Felsen hinunter freuen. Nicht für jedermann geeignet, aber für sportliche Leute durchaus machbar. Unbedingt genügend Wasser einpacken!

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Der 7 km lange weiße Sandstrand entschädigt dich letzten Endes für die Strapazen. So etwas Feines und Weißes haben wir selbst in der Karibik nicht gesehen. Der Sand quietschte sogar, als wir den Strand entlang liefen. Außer ein paar Menschen, den Taxiboten am Anfang und hier und da einer einsamen Hütte, ist hier nichts los und du findest Ruhe und Entspannung. Auf dieser Seite gibt es weiter hinten auch einige Hotelanlagen… für Freunde der Einsamkeit.

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Nach dem Sonnenuntergang fuhren wir mit dem Taxiboot zurück zu unserer Seite der Insel (5 US $ pro Person).

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Letzter Tag, letztes Essen, aber mit Gästen… oder Nachtisch? 😀

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Auf den Insel gibt es im Übrigen keinen Geldautomaten (ATM)! Daher unbedingt vorher ausreichend Geld abholen. Wenn du dich allerdings verkalkuliert hast, kannst du dir an einigen Buden im Notfall Geld leihen. Nach den Zinsen haben wir allerdings nicht gefragt.

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Kurz bevor uns die Fähre aus unserem Inselparadies fortbringen sollte, gönnten wir uns noch ein paar Sonnenstunden am Police Beach. Einziger Mensch im Wasser: Jorina.

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Kleiner Kritikpunkt am Ende: Leider sahen wir schon die Bagger und den großen Betonsteg am Long Beach… Lange wird es hier nicht mehr so paradisisch aussehen. Wenn du also noch einmal die Abgeschiedenheit dieser kleinen Trauminsel genießen willst, solltest du dich beeilen!

Neben der wohl steigenden Kommerzialisierung der Insel, müssen wir noch anmerken, dass das „Abwassersystem“ hier leider nicht wirklich durchdacht ist… Alles (also wirklich alles, was diverse Rohre verlässt) fließt einfach in einen Tümpel hinter den Strandbuden. Sind diese voll, bilden sich kleine Flüsse, die sich über den sonst (meistens) wunderschönen, feinen, weißen Sandstrand hinweg ins Meer bewegen. Kein schöner Anblick… vom Geruch ganz zu schweigen. Sollte aber niemand abhalten hier her zu kommen!

So sah es z. B. bei uns hinterm Haus aus:

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Bye Bye Koh  Rong, es war uns eine Ehre!

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Zurück in der Hafenstadt Sihanoukville liefen wir an den zahlreichen Strandbuden entlang zu unserer Unterkunft für diese Nacht. Wir staunten nicht schlecht, als wir die Anlage betraten…

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Das Zana Beach Guesthouse überzeugte uns nicht nur mit dem schönen Atrium, sondern auch mit großen und komfortablen Zimmern sowie mit einem guten Service. Außerdem war der Preis mit lächerlichen 14 US $ die Nacht mehr als anständig.

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Zum Abschluss, gingen wir noch etwas essen, liefen an dem Wahrzeichen der Stadt, den goldenen Löwen vorbei und gönnten uns ein frisch Gezapftes in einer der Strandbuden.

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Nächster Stop: Koh Chang in Thailand! Aber der Weg über die Grenze sollte uns wieder einiges an Nerven kosten…

Cheers & Cheese ✌
Timo

 

 

 

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