Auf den Spuren von Indiana Jones

Für den nächsten Tag nahmen wir uns die 55 km außerhalb gelegene Tempelanlage Beng Melea (MAPS.ME Name: Prasat Beoung Mealea)vor. Die Frage war: Wie kommen wir hin? Ein Motorrad zu fahren/mieten ist in Siem Reap leider verboten (ansonsten überall in Kamboscha erlaubt). Möglicherweise liegt dies an der starken Tuk-Tuk-Lobby. Vielleicht ist es aber auch besser so bei dem krassen Verkehr, der wohl auch hin und wieder ein Todesopfer hervorbringt. Dennoch sieht man immer wieder auch Touris mit Rollern unterwegs; irgendwie scheint es ja zu klappen. Jedenfalls nahmen wir das hauseigenes Tuk-Tuk für vergleichsweise sehr günstige 25 US $ nach Beng Melea (Bustouren beginnen bei 50 US $, Taxen liegen im Bereich von 80-90 US $). Nach ca. zweistündiger, aber sehr kurzweiliger Fahrt, kamen wir am Tempel an. Beachte: Unbedingt genügend Wasser mitnehmen und die Toiletten draußen benutzten. Drinnen gibt es nichts außer der vom Dschungel verschlungenen Tempelstadt. Und die hat es wirklich in sich: Noch mehr als beim Ta Phrom hat sich hier der Dschungel zurückgeholt, was ihm gehört.

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Am Abend fuhren wir noch einmal in die City, um den Old Market zu besichtigen und ohne schweres Gepäck die Atmosphäre des Nightlifes auf uns wirken zu lassen. Dort angekommen, bemerkten wir leider, dass schon abgebaut wurde. Vielleicht morgen…

Daher bummelten wir beispielsweise noch über den Nightmarket und gönnten uns noch das ein oder andere Gezapfte im und gegenüber vom – wie passend – CHEERS. Käse gab es leider keinen. Jedenfalls war gut was los und die Musik stimmte auch. Gegenüber in der V BBQ Bar war es allerdings gemühtlicher und das Bier auch außerhalb der Happy Hour günstig (0,50 US$ pro Gezapftes)…

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Danach ging es noch kurz in einen Club auf der anderen Seite der Pub Street.

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Am nächsten Tag besuchten wir die Cooking Class von Le Tigre De Papier. Für 15 US $ kannst du dir hier eine Vor- und Hauptspeise aus der offiziellen Karte auswählen und später selbst zubereiten und kochen. Allein der Menüwert übersteigt hier locker 10 US $. Der Nachtisch wurde als Gruppenentscheidung bestimmt. Bei uns viel die Wahl auf „Fried Bananas“. Zunächst sollte es eigentlich eine Stunde über den Markt gehen, um Zutaten für unsere Menüs einzukaufen. Da wir wohl sehr aufwändige Menüs wählten, wurden nur noch einige Zutaten ergänzt. Unsere Kochlehrerin zeigte uns dennoch kurz, wofür welche Zutaten eingesetzt werden. Der Marktbesuch war sehr interessant und aufschlussreich und wir hatten endlich den Old Market gesehen. Und in diesem Fall sogar mit Führung: Perfekt!

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Nach ungefähr 20 min kamen wir in der Küche an, wo wir zunächst Dekoblumen aus Möhren schnibbeln sollten. Klappte nur bedingt! 😀 Danach mussten wir unsere Gerichte vorbereiten. Für mich Papaya Salad und Amok Shrimps und für Jorina Spicy Shrimp Salad und Chicken Bok Choy. Als alles kleingeschnibbelt war, mussten die Zutaten zu einer Paste gestößelt werden. Geruchsexplosion vom feinsten!

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Schließlich kochten wir unter Anleitung unsere Gerichte und freuten uns schon auf die Verkostung, so gut wie alles aussah.

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Fazit: Der Kurs lohnt sich! Du lernst etwas, es macht super viel Spaß, das Essen schmeckt fantastisch und der Kurs kostet nicht viel.

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Mit Zertifikat:

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Mit dem Nachtbus fuhren wir ein paar Stunden später in die Hauptstadt Phnom Penh. Nachtbus hieß in diesem Fall kleines Hotelzimmer auf Rädern.

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Cheers & Cheese ✌
Timo

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