Allerlei in Chiang Mai

Nach einer kurzen Nacht, die wir zumindest endlich mal in einem richtigen Bett verbracht haben, stand zur Abwechslung mal wieder ein früher Flug auf dem Plan. Da unsere Unterkunft wirklich nur einen Katzensprung vom Flughafen entfernt lag, gaben wir kurz unser Gepäck auf und liefen dann noch einmal zurück, um uns für die bevorstehende Reise zu stärken und den sich dort befindenden Tempel zu besuchen:

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Pünktlich in Chiang Mai gelandet, schnappten wir uns unser Gepäck und gingen zum Taxischalter. Nachdem wir kurz erklärt bzw. gezeigt hatten, wo es hin soll, bekamen wir den Preis auf einem kleinen Zettel quittiert. Alles rund um die Stadt kostet pauschal 200 BHT; gezahlt wird im Taxi. Zur Erinnerung: 1 € = 39 BHT. Ganz unproblematisch kamen wir kurze Zeit später in Linda Guesthouse an. Dieses sehr süße kleine Guesthouse wird von Thedda, einer deutschen Auswanderin, geführt. Wir wurden sehr familiär aufgenommen und fühlten uns gleich wohl. Der Blick auf das Obergeschoss und unser Zimmer bestätigte die ersten positiven Eindrücke.

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Wenn du möchtest kannst du hier auch frühstücken, zu Abend essen, Touren buchen usw. Die Gastgeberin berät dich sehr freundlich und gewissenhaft. Wir nutzten die Gelegenheit und buchten das Zip-Line Abenteuer von Dragonflight. Eines vorweg: DER HAMMER!

Nach einem kurzen Briefing über die örtlichen Gegebenheiten zogen wir sogleich auch los, um Chiang Mai zu entdecken. Da Thedda auch etwas (natürlich Bier für uns versoffene Gäste) in der City besorgen musste, nahm sie uns netterweise ein Stückchen mit, sodass wir uns das für hier typische rote Sammeltaxi (Minibus) sparen konnten. Diese „Taxen“ fahren einigermaßen festgelegte Routen und werden einfach durch Heranwinken angehalten (einfach fragen, ob es passt; 20-30 BHT p.P.). Im Zweifel ist aber auch vieles laufbar. Das Guethouse liegt nah genug an der Stadt, aber weit genug, um dem Trubel und Lärm sowie der Hitze Chiang Mais zu entgehen.

Zunächst gingen wir durch die Straßen des Stadtkerns und schauten uns u.a. Chinatown und einige der tausend Tempelanlagen an.

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Über die Hauptstraße erreichten wir das Haupttor der historischen Stadtmauer der Altstadt. Hier ging die Tempeltour weiter.

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Einfach der Wahnsinn einer Kokusnuss, dieses schmackhafte Eis;DSC_0112

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Da alles doch einige Meter auseinander liegt, würden wir dir hier Fahrräder empfehlen. Da wir keine hatten, nutzen wir das Sammeltaxi, um zum Markt (Wualai Road) zu gelangen. Neben den zahlreichen Verkaufsständen, wo du von Klamotten bis zu Souvenirs so ziemlich alles bekommst, gibt es immer wieder auch Foodcorners. Hier gibt es die klassischen Gerichte am Spieß, Nudel- und Reisgerichte sowie tausend andere thailändische Spezialitäten.

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Besonders schön in silber war der Wat Srisuphan (The Circle Of Culture):

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Per Pedes ging es zurück zur Unterkunft. Dort gönnten wir uns noch einen Schlummertrunk bis es nach diesem anstrengenden Tag endlich ins wohlverdiente Bett ging.

Am nächsten Morgen ging es nach einem kleinen Frühstück im Guesthouse zum angekündigten Zip-Line. Wie bei gebuchten Ausflügen üblich, wurden wir abgeholt und in den Dschungel gebracht. Der Standortvorteil von Lindas Guesthouse zeigte sich hier ein weiteres Mal, da wir als Letztes abgeholt wurden und Wegzeit sparten. Andersherum wurden wir auch als Erstes wieder abgesetzt. Perfekt! Nach ca. 45 min. erreichten wir den Ausgangspunkt, wo wir ausgerüstet wurden. Da wir nur eine aufklebbare Halterung für unsere Actioncam haben, gab man uns Helme mit angeschraubter Halterung auf die die Cam perfekt passte. Super Service! Unsere kleine Gruppe startete sodann nach einer kurzen Einweisung. Sicherheitsbedenken musst du hier wirklich keine haben. Die Guides von Dragonflight passen auf und du bist immer gesichert. Ja und obs Spaß macht? Sieh selbst:

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Die Highlights im Video:

Nach dem Wahnsinn in Action und Fun, gab es noch ein gratis Shirt und ein leckeres Essen zum Abschluss, bevor es wieder zur Unterkunft ging.

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Da die Tour nur den halben Tag dauerte, überlegten wir uns, einen Roller für die nächsten drei Tage zu nehmen. Der Preis pro Tag lag hier bei 200 BHT. Ein normaler Kurs für Thailand. Ausgeliehen haben wir das Bike gegenüber vom Bahnhof in Chiang Mai (neben Aya, einem weiterer Anbieter, dessen Bikes bei uns jetzt nicht so den allerbesten Eindruck machten).

Mit dem Bike fuhren wir also noch zu einem unerwarteten Highlight: Den Grand Canyon Chiang Mais (Old Quarry). Für 50 BHT Eintritt bekommst du hier einiges geboten. Neben der tollen Aussicht finden sich noch weitere tolle Möglichkeiten. Du kannst hier beispielsweise auch schwimmen, von der Schlucht ins Wasser hüpfen (für Mutige) oder klettern. Um den Eintrittspreis etwas hereinzuholen, kannst du dir im Cafe einen leckeren frisch gemachten Icetee (oder andere Erfrischungen) gönnen und bekommst für dein Eintrittsticket 25 BHT Rabatt.
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Zu viele Shakes getrunken?!

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Danach fuhren wir noch zu dem auf einem Berg gelegenen Tempel Wat Phratat Doikham. Dieser kaum von Touris angesteuerte Tempel bietet neben der tollen Aussicht auch einen riesigen Budda und ist insgesamt auch sehr lohnenswert.

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Da es bereits dunkel wurde, verschoben wir die Besichtigung des Wat Phrathat Doi Suthep – der bekanntesten Tempelanlage Chiang Mais – auf einen anderen Tag. Doch es sollte wieder einmal alles anders kommen… Dazu später mehr im Beitrag zu Pai.

Kurz an der Unterkunft frisch gemacht, ging es noch zum Market auf die Rachadamnoen Road. Ich wurde an ein paar Textilständen fündig, was du vielleicht im Laufe der Reise noch sehen wirst. Obwohl wir auf dem Markt auch ein paar leckere Snacks entdeckten, gönnten wir uns auf dem Rückweg noch in einer – trotz der späten Stunde – sehr gut besuchten kleinen Garküche etwas zu futtern. Für 30 BHT gab es ein super geniales Crispy Pork mit Reis. Als wenn man beim Krustenbraten nur das beste Zeug essen würde… Großartig!

Am nächsten Tag wartete die nächste Tour auf uns. Statt auf eine der großen Organisationen zu setzen, versuchten wir es mit einer privaten kleinen Tour. Ob sich diese Wahl auszahlte, erfährst du im nächsten Beitrag… 😉

Cheers & Cheese ✌
Timo

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